Passivenergiehaus Bautagebuch - April 2006

Nachdem wir in Aussicht gestellt bekommen haben, dass wir eines der Gemeindegrundstücke erwerben könnten, haben wir uns mit einem Architekten, der bereits seit einigen Jahren ein guter Bekannter ist, zusammengesetzt und unsere Anforderungen und Vorgaben definiert.

Bereits im Vorfeld hatte ich unseren Architekten immer wieder bezüglich Passivhäusern angesprochen. Konkrete Erfahrungen konnte er zwar noch nicht vorweisen, aber Aufgrund seiner großen Bereitschaft sich in die Thematik einzuarbeiten, der Qualität seiner bisherigen Arbeiten und weil die "Chemie stimmte", haben wir uns für ihn entschieden.

2006-04-27 - Die Finanzierung steht

Heute hatten wir Besuch von einem Sachbearbeiter der französischen Bank, über die wir unser Bauvorhaben finanzieren möchten. Nachdem wir uns bei den Banken in unserer Umgebung und auch den Direktbanken nach Konditionen erkundigt hatten, konnten wir zunächst nicht glauben, dass der effektive Jahreszins für das Darlehen bei der französischen Bank beinahe 1% niedriger liegen sollte, als bei den deutschen Banken. Auch die übrigen Konditionen waren überaus attraktiv. Das Darlehen muss mit mindestens 1,8% getilgt werden (Gesamtlaufzeit 30 Jahre) es kann aber zu jedem Zeitpunkt in beliebiger Höhe sondergetilgt werden. Es waren lediglich eine Risikolebensversicherung über den Darlehenbetrag abzuschliessen (war bei uns sowieso schon verhanden) und 30% Eigenkapital vorzuweisen.

Knapp zwei Wochen nach unserem ersten Arbeitstreffen hielten wir dann einen ersten Plan in Händen, der dann zwar kurzzeitig noch einmal für starke Zweifel gesorgt hatte, ob das Grundstück denn überhaupt das Richtige wäre.